Im Verlauf des letzten Jahres und ein Stück in dieses Jahr hinein wurde die direkte Zusammenarbeit zwischen IT und E-Commerce in Rahmen eines Projekts auf die Probe gestellt – und alle fanden es gut! Zusammen mit Product Owner, UX Designer und Entwicklern wurde ein Team geschaffen, welches das Projekt durchgeführt hat. Dieses Projekt hat die ersten Steine ins Rollen gebracht, sich mit dem Thema weiter auseinander zu setzen und es im Haus zu ermöglichen, näher aneinander zu rücken. Der Grundstein für die Idee „Cross-funktionale Zusammenarbeit“ wurde gelegt; wir wussten damals jedoch nicht, dass wir uns auf diesem Weg befinden.

Wir entwarfen zu diesem Zeitpunkt folgenden Plan:

  1. Wo sollen wir zukünftig zusammensitzen?
  2. Welche Teams müssen zusammen kommen?
  3. Wie sitzen wir zusammen?
  4. Haben wir überhaupt den nötigen Platz dafür?

Bei den ersten beiden Punkten waren wir uns schnell einig. Die Shopentwicklung der IT, die zu diesem Zeitpunkt auch räumlich in der IT angesiedelt war, soll stärker mit dem Technik-affinen Bereich im E-Commerce zusammenrutschen. Diese Punkte konnten wir schnell abhaken.

Nun galt es die Herausforderungen der nächsten Punkte zu bewältigen. Zu dem damaligen Zeitpunkt wurden Sitzpläne erstellt, umgeworfen, anders aufbereitet, mit verschiedenen Parteien besprochen und in eine damals gute Lösung umgesetzt. Auch Punkt 4 konnten wir bedienen – das damalige Projektbüro war frei und konnte als gemeinschaftliche Fläche in Anspruch genommen werden. Was jedoch niemand gedacht hatte: Die gleichen Bewegungen waren in anderen Abteilungen auch unterwegs! Und das hat einiges vom ursprünglichen Plan zunichte gemacht.

Nun gut… Teile der Überlegungen mussten nochmals aufgerollt werden. Die Räumlichkeiten, wo es letztlich hingehen sollte, haben sich geändert, was aus der Perspektive des Autors eine bessere Lösung war: Es wurde Platz im Fachbereich E-Commerce geschaffen. Also wurden neue Pläne erstellt, Plätze hin- und hergeschoben etc. Irgendwann hatten wir einen Plan erstellt, von dem wir glaubten, er sei gut. Dieser wurde in einer sehr kurzfristigen Phase vorgestellt, und glauben Sie mir, dies ist nicht bei allen auf Gegenliebe gestoßen. Es wurde über mehrere Punkte des Plans oder des Vorgehens gesprochen, was zu einer erheblichen Verzögerung geführt hat.

Während dieser Zeit ist auch die Idee der cross-funktionalen Zusammenarbeit aufgekommen.

Unter diesem Aspekt wurden alle Wünsche, Anregungen und Meinungen zum möglichen Sitzplan und der Aufteilung eingesammelt und verarbeitet, wodurch ein Plan entstanden ist, der jedem zufrieden stellt.

Und nach langer Planung – von der Idee bis zu diesem Punkt haben wir gut 4 Monate gebraucht – haben wir letztendlich die Reise unternommen und sind zu unseren Kollegen/-innen in den E-Commerce umgezogen. Nach weiteren 4 Monaten der täglichen und direkten Zusammenarbeit hat sich herauskristallisiert, dass diese Entscheidung die richtige gewesen ist. Die Entscheidungen werden schneller gefällt, man hat beiderseits ein besseres Verständnis für die jeweiligen Arbeitsgebiete erlangt und man fühlt sich gemeinsam verantwortlich für die Weiterentwicklung des Onlineshops und des Online-Kanals.

Aber an dieser Stelle ist die Reise noch lange nicht zu Ende. Wie eingangs erwähnt ist das Thema Cross-funktionale Teams erst entstanden und sozusagen als zartes Pflänzchen zu betrachten, welches gegossen werden möchte. Und um diese Pflanze groß werden zu lassen, werden wir noch viel Zeit, Sonnenschein und ein glückliches Händchen haben müssen. Der Autor hofft, dass es damit weitergehen wird und die Reise bis zur cross-funktionalen Zusammenarbeit erfolgreich beendet werden kann.

Martin Wlotzka

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